Fabian Junk bezwingt „Die Wand“ beim Red Bull Hill Chasers
01.06.2022 18:25
von Andrea Dietl
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In der Barbarossastadt Gelnhausen fand am vergangenen Wochenende ein spektakuläres Radrennen statt. Eine absurd steile Straße, holpriges Kopfsteinpflaster, ein Sprint Schulter an Schulter – die ganze Bandbreite des Radsports komprimiert auf 500 Metern. Auf der wohl steilsten Straße Deutschlands kämpften Profis und Amateure Kopf an Kopf in Kleingruppen um den Einzug ins Finale. Bei herrlichem Wetter war die Strecke von Zuschauern gesäumt, die mit ihrer lautstarken Anfeuerung versuchten, den Athleten Flügel zu verleihen.

Nachdem sich der Athlet von Tri-Force Fulda bereits im Vorfeld die Strecke angeschaut hatte, war ihm bewusst, dass er sich die Kräfte auf der bis zu 32 Prozent steilen Straße gut einteilen musste. „Ich habe noch nie eine so steile Straße gesehen. Gehe ich zu früh an mein Limit, werde ich mich nicht mehr erholen und auf den letzten Metern kaum noch die Pedale rum bekommen.“ berichtete Junk nach der ersten Streckenbesichtigung. Mit dieser Erkenntnis hielt er sich auf den ersten 200 Metern bewusst zurück und versuchte den Rückstand zur Spitze in Grenzen zu halten.

In dem 27 Prozent steilen Mittelteil fuhr er an die Führenden heran und sprintete auf dem steilsten Streckenabschnitt an seinen Konkurrenten vorbei. Mit dem Gruppensieg qualifizierte sich Junk gleichzeitig für das Halbfinale, was er im Vorfeld nicht für möglich gehalten hätte. Im Halbfinale musste er sich schließlich dem späteren Gesamtzweiten geschlagen geben. Auch wenn seine Zeit nicht für das Finale reichte, war Junk mit seiner Leistung mehr als zufrieden.

 

 

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Tri-Force Fulda e.V.