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Ironman Frankfurt: Profi Katharina Grohmann im Interview

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Sie ist Profi-Triathlon, arbeitet dennoch 30 Stunden in der Woche und sicherte sich - trotz Radpanne - beim Ironman 70.3 in Luxemburg den dritten Platz: Katharina Grohmann. Durch diese mehr oder weniger geglückte Generalprobe geht sie mit Selbstbewusstsein in das Rennen am kommenden Sonntag. Im Interview mit dem HTV spricht sie unter anderem über ihren Wohnort Bad Vilbel, Heimvorteil und persönliche Ziele!

Bei deinem letzten Vorbereitungswettkampf konntest Du dir Platz drei erkämpfen. Wie blickst Du nach diesem Test auf das anstehende Rennen?

Das Rennen beim 70.3 IRONMAN Luxembourg lief für mich trotz eines Raddefekts besser als erwartet. Ich habe mich daher wirklich riesig über meinen ersten Podest-Platz bei einem 70.3 gefreut. Der Verlauf des Rennens hat gezeigt, dass meine Rad- und Lauf-Form passen und ich hoffe, dass ich dieses gute Gefühl mit in das nächste Rennen mitnehmen kann. Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr auf den Ironman Frankfurt am kommenden Sonntag und würde mir wünschen einen ähnlich guten Tag wie in Remich zu erwischen.

Du wohnst in Bad Vilbel, hast also direkten Anschluss zur Radstrecke. Ist das für dich eine Art Heimvorteil?

Ich wohne auf dem Heilsberg in Bad Vilbel und habe es nur ca. 500m bis zum Rad-Kurs des IM-Kurses. Die Radstrecke kenne ich daher sehr gut und da ich auch öfter mal den "Heartbreak-Hill" hoch- und runterlaufe kenne ich mittlerweile jeden Stein persönlich ;-) Den Rad-Kurs fahr ich aber tatsächlich immer nur ab und an in der unmittelbaren WK-Vorbereitung für das Rennen hier in Frankfurt ab. Unter der Woche ist da recht viel verkehr, sodass es mich dann eher auf die etwas entlegeneren Straßen im Taunus oder Vogelsberg zieht.

Als "Heimvorteil" kommt mir allerdings zu gute, dass ich hier immer meine ganze Familie, Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen an der Strecke stehen habe. Gerade wenn es im Rennen mal etwas "zäher" wird, kann die Unterstützung vom Seitenrand Gold wert sein.

Mit dem Rennen vor der Haustür - ist man da in der Woche vor dem Wettkampf etwas nervöser als sonst?

Nein, nervöser bin ich da überhaupt nicht. Ich würde sogar sagen, dass ich eher etwas entspannter bin. Ich werde am Sonntag das 5. Mal hier starten. Alle Wege, Strecken und Abläufe sind mir daher sehr vertraut, sodass hier schon einmal viel Anspannung abfällt. Es ist auch immer viel angenehmer, wenn man die Tage vor dem Wettkampf zu Hause im eigenen Bett schlafen kann. In der gewohnten Umgebung kommt man meist doch etwas besser zur Ruhe, sodass mehr Zeit bleibt, um sich auch mental auf das Rennen vorzubereiten.

Was hast Du dir als persönliches Ziel gesetzt?

Als persönliches Ziel setze ich mir eigentlich bei jeder Langdistanz, dass ich das bestmöglichste aus meinem Körper heraushole. Ich möchte vor allem immer nach einem Rennen sagen können, dass ich heute alles gegeben habe. Das Starterfeld bei den Frauen ist sehr gut besetzt sodass ich mir als Platzierung "Top 10" vorgenommen habe.

Ich starte zwar als "Profi" arbeite aber mit 30h pro Woche noch recht viel neben dem Sport, sodass mir doch einiges an Trainingszeit im Vergleich zu den anderen Mädels fehlt. Für den "Sprung nach weiter vorne" muss ich daher einen perfekten Tag erwischen. Ich hoffe, dass ich mit einer einigermaßen vernünfitgen Zeit aus dem Wasser komme, dann auf dem Rad ordentlich Druck machen und beim Laufen das Feld noch von hinten aufrollen kann!

Wer sind deine Favoriten auf den Sieg?

Bei den Frauen wird, wenn nichts Unerwartetes dazwischen kommt, der Sieg nur über Daniela Ryf gehen. Sie ist derzeit bei den Frauen das Maß aller Dinge. Mirinda Carfrae wird auf Grund ihres Starts beim Ironman Klagenfurt wohl nicht starten. Sie hätte ich sonst auf Platz zwei gesehen. So gesehen, wird es ab Platz zwei wohl ein spannendes Rennen bei den Frauen werden. Ich bin selbst schon sehr gespannt darauf! :-)

Viel Erfolg wünschen wir Dir und sagen Dankeschön für das Interview!

 

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Ironman Frankfurt: Profi Natascha Schmitt im Interview

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Sie kann selbstbewusst in das Rennen am kommenden Sonntag gehen: Natascha Schmitt. Die Wahl-Frankfurterin hat die Generalprobe beim Ironman 70.3 in Luxemburg gewonnen. Im Interview mit dem HTV spricht die 30-Jährige über den Faktor "Heimvorteil", Bestzeiten und gibt Tipps für Alterklassen-Athleten, die sich auf der Strecke nicht so gut auskennen.

HTV: Du lebst seit Jahren in Frankfurt, bestreitest deine Laufwettkämpfe seit dieser Saison auch für den Frankfurter Verein Spiridon. Was macht für dich das Heimrennen so besonders? 

Natascha Schmitt: Ich lebe seit knapp 10 Jahren in Frankfurt und fühle mich hier sehr wohl. Dadurch kenne ich zum einen natürlich die Strecken sehr gut, da ich das ein oder andere Mal auf ihnen meine Trainingseinheiten absolviere. Zum anderen werden viele Freunde und Bekannte, viele meiner Athleten und viele Menschen, die mich so einfach kennen an der Strecke stehen und mich anfeuern. Es wird wohl kaum einen Platz an der Marathonstrecke geben, wo keine Person stehen wird und das macht das Rennen für mich einfach einmalig. Das ist Gänsehaut pur.

Vor gut 10 Tagen hast Du den Ironman 70.3 in Luxemburg für dich entscheiden können, der witterungsbedingt als Duathlon ausgetragen wurde. Wie gut siehst Du deine Chancen auf das Podest in Frankfurt? 

Für mein Selbstvertrauen war der Sieg in Luxembourg enorm wichtig. Nach zwei guten Rennen beim Ironman 70.3 Mallorca und Kraichgau, bei denen ich jedes mal auf der Laufstrecke meinen dritten Platz noch verloren habe, konnte ich in Luxembourg vor allem mir persönlich beweisen, dass auch das Laufen wieder geht und das ich auch da wieder mit der Konkurrenz mithalten kann. Jedoch ist die Ironman 70.3 Distanz nicht zu vergleichen mit dem Ironman. Dort kann viel mehr passieren und im Endeffekt entscheidet hier der Kopf wer am Ende die besten Nerven und das beste Durchhaltevermögen besitzt um eine vordere Platzierung zu erzielen. Ich denke, dass ich zumindest im Schwimmen und Radfahren sehr gut vorbereitet bin um vorne mitmischen zu können, was dann am Ende beim Marathon passiert, weis ich noch nicht, da ich aufgrund eines Knochenödems im Sesambein viele Wochen keine Laufkilometer sammeln konnte. Dennoch bin ich sehr zuversichtlich, dass sich mein Körper an die Distanz erinnert und ich dennoch einen guten Marathon laufen kann. Generell wäre ich schon sehr zufrieden, wenn am Ende eine Bestzeit und eine Platzierung unter den besten sechs Damen herausspringen würde. Wenn sich natürlich für mich die Chance ergibt eine Medaille zu gewinnen, werde ich diese versuchen zu ergreifen und einen Traum wahr werden zu lassen. Was gibt es Schöneres als eine Medaille bei seinem Heimrennen und gleichzeitig der Europameisterschaft?

Was hast Du dir persönlich als Ziel gesetzt?

Mein persönliches Ziel ist es erst mal meine Bestzeit von 9:21 Stunden von vor zwei Jahren zu unterbieten. Insgeheim erhoffe ich mir eine Zeit Richtung neun Stunden und eine Platzierung unter den besten sechs Damen.

Als Frankfurterin: Hast Du Tipps für die vielen Altersklassen-Athleten, die die Strecke nicht so gut kennen?

Ich bin immer ein „Freund“ davon sich die Strecken vorher auf alle Fälle anzuschauen. Sei es mit dem Rad oder mit dem Auto, da es einem  so leichter fällt sich auf das Rennen einzustellen, wenn man weis, wo in etwa ein Anstieg oder eine Abfahrt kommt oder wieviele Brücken man im Marathon hochzulaufen hat. Beim Schwimmen im Langener Waldsee ist wohl zu berücksichtigen, das man zwei unterschiedliche Runden zu absolvieren hat, die durch einen Landgang verbunden werden. Hier ist es wichtig locker zu laufen, da man sonst mit hohem Puls wieder mit dem Schwimmen beginnen muss. Dies führt oft zu Atemproblemen. Die ersten Kilometer auf der Radstrecke lassen sich sehr gut fahren, sodass man hier erst mal versuchen sollte die entleerten Speicher durch das Schwimmen wieder aufzufüllen und langsam in den Rhythmus zu finden. Generell ist auch hier zu beachten, dass es zwei gleiche Runden sind. Man sollte sich so die Kraft einteilen, dass man beide Abschnitte mit ähnlicher Geschwindigkeit bestreiten kann. Da 180 Kilometer sehr lange sind, wäre es wichtig zu wissen wie lang die Anstiege sind um sich diese besser einteilen zu können. Auf die Laufstrecke darf sich jeder Athlet freuen. An der gesamten Laufstrecke stehen Menschen, die einen immer wieder pushen, auch wenn es einem mal nicht so gut geht. Für das Laufen sollte man wissen, dass es vier Runden mit je zwei Brücken sind. Ansonsten ist die Strecke flach und schnell. Doch Schatten ist Mangelware, sodass man die Kühlung des Körpers immer im Blick behalten muss.

Wer sind deine Favoriten im Kampf um den Sieg?  

Die große Favoritin ist Weltmeisterin Daniela Ryf, wenn sie sich nicht verkalkuliert wird sie ein einsames Rennen bestreiten und in ihrer eigenen Liga unterwegs sein. Dahinter dürfte es ein enges und spannendes Rennen werden.

Vielen Dank für das Interview und einen erfolgreichen Wettkampf!

Fotos: Marcel Hilger

 

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